Who you gonna call?


GHOSTBUSTERS!

Die meisten dürften ja inzwischen mitbekommen haben, wie sehr ich den neuen Ghostbusters Film liebe. Da am 15. Oktober die German Comic Con in Berlin stattfindet, habe ich mich kurzerhand entschlossen, mir ein Ghostbuster-Kostüm zusammen zu stellen. Inspiriert wird dieses eindeutig von Dr. Jillian Holtzmann, der quirligen Wissenschaftlerin. Heute ist endlich der erste Teil meines "Cosplays" oder "Kostüms" angekommen. Dabei handelt es sich um einen "flight suit" von Amazon, sowie eine recht billige Motorradbrille und zwei Ausgaben des Buches "ghosts from our past". Tatsächlich wollte ich nur ein Buch bestellen, habe mich verklickt und aus versehen zwei Exemplare bekommen. Eines davon möchte ich gerne an jemanden weggeben, der unter diesem oder den folgenden Ghostbusters-Kostüm-Posts kommentiert. Wer also Interesse daran hat, kann das gerne in einem Kommentar erwähnen. Anschließend würde ich dann den glücklichen Gewinner auslosen.
In den kommenden Tagen dürften noch Handschuhe ankommen, sowie das Ghostbusters Logo-patch und ein "Hektor" Namens-patch, die ich noch auf den flight suit aufnähen/ aufbügeln muss.
Natürlich halte ich euch über die Kostüm-Fortschritte auf dem Laufenden.
Hier sind ein paar erste low quality Fotos (ignoriert mein unaufgeräumtes Zimmer...).




Der etwas andere Post.

Was tun, wenn man eigentlich einen Post für den Blog schreiben müsste, aber absolut keine Lust hat tatsächlich zu schreiben? Richtig! Man nimmt eine 30 minütige Tonaufnahme auf. Ihr könnt gerne jedes Mal trinken, wenn ihr meinen Magen knurren hört oder ich "ähm" sage. Viel Spaß beim anhören.


Ein kurzer Post über meine Namen


Falls ihr viele Fehler in diesem kurzen Post findet, liegt das an meinem momentanten Koffein-Pegel und dem fehlendem Korrektur-lesen.


Warum Guren?

Den Namen "Guren" habe ich seit der 7. Klasse als "nickname" angenommen. Ich liebe Animes und Mangas und zur damaligen Zeit war Naruto eine große Sache in meinem Leben. Meine ehemalige beste Freundin und ich haben an einer Art Fanfiktion geschrieben, bei der wir uns selbst als Charaktere in die Welt von Naruto transportiert haben. Und ein cooler Charakter braucht natürlich auch einen coolen Namen. Zur der Zeit liefen gerade Filler-Episoden des Naruto Shipuuden Animes. Vielleicht können sich ja einige Fans unter euch an die Story rund um "Guren" erinnern. Ich helfe gerne auf die Sprünge: extrem coole Kristall-Jutsus, sehr kalte und abweisende Person, die langsam mütterliche Gefühle für einen Jungen entwickelt und schlussendlich ihr altes Leben hinter sich lässt, um mit diesem zu leben und diesen zu beschützen. Mich haben diese Episoden so berührt, dass ich meinen Charakter schlussendlich Guren nannte.
Denselben Namen benutzte ich fortan für Internetkonten jeglicher Art und inzwischen identifiziere ich mich mit ihm voll und ganz. Besonders gefällt mir, dass er sehr geschlechtsneutral klingt, auch wenn die meisten zuerst nichts mit ihm anfangen können, da er nun mal streng genommen japanisch ist und doch eher ungewöhnlich klingt.



Warum Hektor?

Ich bin ein großer Liebhaber griechischer und römischer Mythologie. Wer die Geschichten über den Kampf um Troja kennt, oder zumindest den annehmbaren Film mit Brad Pitt geschaut hat, wird etwas mit dem trojanischen Helden "Hektor" anfangen können. Ich nerve inzwischen seit Jahren alle möglichen Leute, weil ich irgendjemanden/ irgendetwas "Hektor" nennen möchte. Es ist meiner Meinung nach einfach ein wohlklingender Name. Als Person, die gerade stark das eigene Geschlecht hinterfragt, besonders da ich mich inzwischen immer häufiger in der Öffentlichkeit "stereotypisch männlich" präsentiere, habe ich mir auch Gedanken um "männliche" Namen gemacht. Dabei ist mir natürlich sofort Hektor und eventuell auch Viktor in den Sinn gekommen.
Da die meisten Viktor noch schrecklicher fanden, bin ich dann doch bei Hektor geblieben.



Wie möchte ich tatsächlich genannt werden?

Meine engsten Freunde und Personen, vor denen ich noch nicht als agender geoutet bin, benutzen weiterhin meinen "richtigen", weiblichen Namen. Ich muss das tolerieren bzw. verstehe ich, wenn mich Leute, die mich jahrelang unter meinen richtigen Namen kennen, mich erstmal weiterhin so nennen. Einige meiner Freunde sind inzwischen darauf umgestiegen mich "Guren" zu nennen, was mich natürlich ebenfalls sehr freut. Wenn ich Leute neu kennen lerne, stelle ich mich in der Regel mit "Guren" vor. Ich finde es vollkommen in Ordnung sowohl als "Guren" als auch als "Hektor" angesprochen oder angeschrieben zu werden, da ich mich mit beiden Namen identifiziere.




Findet ihr die Namen genauso schrecklich wie viele meiner Freunde? Ihr könnt mich jederzeit auf Twitter oder per Mail anschreiben oder einen Kommentar dalassen.  

Gedanken über meinen Binder


Seit meinem Tweet, in dem ich schrieb, dass ich mir einen Binder gekauft habe, wurde ich mehrmals gefragt, wie es denn sei, einen zu tragen, woher ich ihn hätte und ob ein Binder tatsächlich etwas bringt.
Zu Beginn muss ich anmerken, dass ich eine kleine Oberweite habe. Während des CSD 2016 in Berlin habe ich nur einen Sport-BH getragen und wurde gefragt, welchen Binder ich trage, da besagte Person Probleme mit dem viel zu kleinen Ausschnitt des eigenen Binders hatte. Obwohl ich den Binder bisher aufgrund hoher Temperaturen selten getragen habe, sind mir bereits einige Dinge aufgefallen.

Nachdem ich mir zahlreiche binder reviews auf YouTube angesehen hatte, habe ich mich für einen Tri-Top-Binder von Underworks entschieden. Man sollte vor dem Kauf auf jeden Fall die Größen-Tabelle auf der Website einsehen und den Oberkörper dementsprechend vermessen, damit man den Binder nicht zu groß oder, schlimmer noch, zu klein bestellt.
Nach meinem Empfinden bindet der Binder von Underworks ausgesprochen gut. Der Versand erfolgte erstaunlich schnell, wenn man bedenkt, dass der Binder importiert werden musste. Die Hauptkritikpunkte sind ungefähr die gleichen, die auch die Binder aller anderen Hersteller haben: Ich persönlich habe weniger Probleme mit dem beengten Gefühl, sondern viel mehr mit dem sehr rauen und kratzigen Material. Vor allem an den Rändern des Binders wird die Haut stark gereizt. Ein T-Shirt unter dem Binder zu tragen, um die Hautirritation zu mindern, kommt im Sommer nicht infrage. Abgesehen von dem Material habe ich jedoch kaum etwas an dem Binder von Underworks auszusetzen. Weiterhin ist der Hersteller gc2b zu empfehlen. Im Gegensatz zu Underworks ist diese Firma auf den Körperbau eines Trans-Mannes spezialisiert, die Binder haben einen V-Ausschnitt und sind in mehreren nude tones erhältlich. Außerdem soll das Material angenehmer als das von Underworks sein. Sobald es die eigene Kasse zulässt, werde ich auch einen Binder von gc2b kaufen und dann einen Vergleich zu meinem Binder von Underworks ziehen.

Eine besondere Schwierigkeit stellte für mich das erste Anziehen des Binders dar. Ich habe versucht, mir den Binder von oben wie ein T-Shirt überzuziehen – und bin kläglich stecken geblieben. Nun achte ich immer darauf, dass sich der untere Teil beim Überziehen nicht aufrollt. Dann ziehe ich den Stoff ganz ruhig, Zentimeter um Zentimeter, nach unten. Inzwischen brauche ich um die zwei Minuten um meinen Binder anzuziehen – wenn überhaupt. Am wichtigsten ist es, dabei Ruhe zu bewahren; hektische Bewegungen helfen auf keinen Fall weiter. Wenn ihr jemanden habt, mit dem ihr vertraut genug seid, ist es sicher sinnvoll, wenn sie beim ersten Mal dabei ist und euch gegebenenfalls helfen kann.

Beim Tragen eines Binders solltet ihr auf jeden Fall die gängigen Sicherheitsregeln beachten. Je nach individuellem Körperbau schnürt der Binder mehr oder weniger die Luft ab. Ich persönlich würde von sportlichen Aktivitäten in einem Binder abraten, es sei denn, ihr nehmt einen schon oft getragenen oder lockeren Binder. Wenn aber auch ein Sport-BH reichen würde, sollte dieser bevorzugt werden.
Weiterhin sollte der Binder nicht länger als acht Stunden am Stück getragen werden. Wenn man ihn über längere Zeit trägt, sollte man ab und zu Pausen machen, in denen man tiefer ein- und ausatmet, die Arme streckt und die Schultern lockert. Vor allem während der heißen Sommerzeit sollte man nicht lange einen Binder tragen, da sich die Hitze unter dem Material leicht staut und das sehr unangenehm werden kann.

"Kann ich nicht auch mit Klebeband oder Verbänden binden?"
Nein, nein, nein. Macht es lieber nicht. Informiert euch vorher, ob es schwere Folgen nach sich ziehen könnte. Diese Materialien haben die Angewohnheit, sich mit jeder Bewegung zusammenzuziehen. Es gab unzählige Fälle, bei denen es zu Rippenbrüchen kam oder die Person keine Luft mehr bekommen hat. Investiert lieber etwas Geld in einen Binder in der richtigen Größe, anstatt mit irgendwelchen Materialien zu experimentieren. Am Ende des Tages trägt man im Ernstfall bleibende Schäden davon, als lediglich die eigene Dysphorie zu lindern oder um von anderen so wahrgenommen zu werden, wie man es gerne möchte.

"Kann ich mit meinem Binder schwimmen gehen?"
Die meisten Hersteller raten davon ab, doch inzwischen gibt es spezielle Binder, die zum Schwimmen geeignet sind. Auch hier kann ich nur den Rat geben, lieber nicht zu experimentieren, sondern einen Schwimm-Binder von einem seriösen Hersteller zu kaufen. Am Ende des Tages trägt man im Ernstfall bleibende Schäden davon anstatt nur z.B. die eigene Dysphorie zu lindern oder von anderen so wahrgenommen zu werden, wie man das gerne möchte.

Mein Binder von Underworks

Ich beantworte gern eure Fragen zum Thema Binder, meiner Person und allem anderen.



Ein Link zu dem Underworks Binder, den ich erstanden habe:

Gc2b website:

Allgemeine Verwirrung und Ratlosigkeit - ein kleiner Überblick über meine Vorgeschichte zum Thema "Geschlechtsidentität"


Unter Einfluss von Koffein, viel Koffein, und den Nachwirkungen meines Keuchhustens beschloss ich, meine Erkenntnisse und Erfahrungen rund ums Thema "Geschlechtsidentität" zu dokumentieren – sowohl als Hilfe für mich selbst, da ich im Moment sehr unsicher bin, welches Label mich am passendsten darstellt und was und wer ich eigentlich sein möchte, als auch als Hilfe für andere.

Als Erstes möchte ich Generelles zu meiner Person sagen. Ich war noch nie wirklich mädchenhaft, so klischeehaft das auch klingen mag. Ab einem bestimmten Alter nahm ich die Farbe rosa nicht mehr als eine für mich als Mädchen bestimmte Farbe wahr. Bis zum heutigen Tag fühle ich mich äußerst unangenehm in "traditionell weiblicher Kleidung". Ich fühle mich verletzlich, angreifbar und einfach lächerlich, wenn ich gezwungen werde, Röcke oder Kleider zu tragen. Ich wollte als Kind allerdings auch nie ein Junge sein. Ich bevorzuge schon immer praktische Kleidung, in der ich mich gut bewegen kann. Farben und Kleidung sollten sowieso nicht geschlechtsspezifisch sein.
Auch Make-Up ist für mich ein absolutes Rätsel. Ich frage mich, wie andere es schaffen, ihr Make-Up perfekt aufzutragen. Mehr als blemish-cream, die ich mir ins Gesicht klatsche, damit die unreine Haut etwas weniger auffällt, gibt es bei mir nicht. Bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen ich doch Make-Up trage, fühle ich mich wie ein Alien. Beim Blick in den Spiegel erscheint das Make-Up als absolut unpassend in meinem Gesicht. Was bei anderen Personen ganz natürlich aussieht, wirkt bei mir, als würde man ein übertrieben geschminktes Clownsgesicht ansehen.

Als ich mich vor fast einem Jahr bei meiner Mutter als lesbisch outete, bestand eine der wenigen Fragen, die sie anschließend stellte, mehr aus unausgesprochenen als aus ausgesprochenen Gedanken: "Du bist aber nicht auch noch … Du weißt schon…".
Ich brauchte keine Sekunde, um zu begreifen, was sie meinte. Was könnte "schon schlimmer" für eine Mutter sein, die keine Erfahrung mit homosexuellen Personen oder anderen "Andersartigen" hat und deren Tochter schon immer wie ein Tomboy herumgelaufen ist?
Dass sie transgender ist.

Lesbisch - okay, komisch, aber dass ihre Tochter eigentlich ein Sohn sein könnte? Oh Schreck, oh Graus, was werden nur die Nachbarn sagen!
Damals habe ich natürlich den Kopf geschüttelt und bestimmt ihre Frage verneint. Ich war froh, dass sie mein Outing so überraschend "gut" verkraftet hatte. Dabei hatte ich schon immer meinen Körper betreffende Komplexe. Er sieht nämlich nicht wirklich weiblich aus. Mit einem Sport-BH kann ich meine Oberweite fast komplett verschwinden lassen. Mit einem Hoodie sieht man meine dünnen Arme nicht. Wenn ich krankheitsbedingt abnehme, ist kaum noch etwas da, was ihn "weiblich" oder "runder" aussehen lassen würde.
Ich habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht, ob es auch Geschlechtsidentitäten außerhalb des gängigen binären Systems geben könnte, geschweige denn wie genau das aussehen und funktionieren soll. Durch das Internet wurde ich nach und nach über sexuelle Orientierungen und unterschiedliche Geschlechtsidentitäten "aufgeklärt". Gepriesen sei die moderne Zeit! Ich verbrachte etliche Stunden auf YouTube und Tumblr, bis ich ein paar Dinge entdeckte, die eventuell auf mich zutreffen könnten. Transgender? Zur damaligen Zeit habe ich das ganz klar verneint.
Genderfluid? Ich wechselte nicht zwischen den Geschlechtern, war nichts dazwischen. Dann stieß ich auf einen simplen, langweiligen Standard-post. Er beinhaltete ein Gedankenkonstrukt, es lautet in etwa: "Ihr lebt in der Zukunft. Die Menschen der Zukunft können ihren Körper nach ihrem Willen verändern. Was würdet ihr verändern?"
Eine wirklich gute Frage. Was würde ich verändern? Ich würde mir reine Haut wünschen. Aber sonst? Eigentlich war ich ganz zufrieden mit meinem Körper. Ich würde ihn lediglich so geschlechtsneutral und androgyn wie möglich machen. Die eh schon geringe Oberweite weg und vielleicht ein etwas schmaleres Becken.
Neutral war für mich das absolute Stichwort.
Ich begann, alles zum Thema "agender" zu recherchieren. Agender identifizieren sich im Prinzip mit keinem Geschlecht auf dem bunten Geschlechterspektrum. Wenn man eine Person, die sich als agender sieht, fragt, ob sie ein Mädchen oder ein Junge sei, würde diese die Frage wahrscheinlich verneinen. Ich begann im Englischen "they/them" Pronomen zu verwenden (die immer noch gültig sind). Im Deutschen benutzte ich aufgrund des Mangels an adäquaten geschlechtsneutralen Pronomen weiterhin "sie/ihr".

So weit so gut.
Für mich hieß diese Geschlechtsneutralität, mich zunehmend so zu kleiden, dass mein Gegenüber nicht sofort weiß, ob er es mit einer männlichen oder weiblichen Person zu tun hat. T-Shirts bestelle ich nur noch in Unisex oder in der Herrenabteilung. Enganliegende Kleidung empfinde ich schon seit längerem als unangenehm.

Für mich begann damit eine Phase, in der ich sehr viele Videos von female-to-male-trans-YouTubern ansah und noch ansehe (vielleicht stelle ich bei Interesse besagte YouTuber in einem anderen Post vor). Die Veränderungen der Menschen durch Testosteron zu beobachten, fasziniert mich immer noch. Menschen dabei zuzusehen, wie sie auch äußerlich zu den Menschen werden, die sie in ihrem Inneren bereits waren.

Nun stellt sich mir die schwierige Frage, ob ich vielleicht transsexuell bin. Ich habe bisher eigentlich nicht den Wunsch verspürt, ein Mann zu werden. Finde ich es besser, äußerlich als männlich wahrgenommen zu werden als in den Spießrutenlauf der Geschlechtsidentität nach außen zu geraten („Bist du ein Mann oder eine Frau? Vielleicht eine unattraktive oder burschikose Frau?“)? Ja, auf jeden Fall.
Besonders in den letzten Wochen habe ich zunehmend Kleidung und Schuhe gekauft, mit denen ich eindeutig wie ein Junge aussehe. Womit auch zunehmend meine Dysphorie zugenommen hat – ein ebenfalls sehr komplexes Thema. Nach langem Zögern bestellte ich mir schließlich einen Binder. Noch ein komplexes Thema. Es ist umwerfend toll, ein T-Shirt zu tragen und zu sehen, dass es endlich richtig sitzt.

Erst heute wurde ich als junger Mann angesprochen, obwohl ich keinen Binder oder Sport-BH und auch kein Snapback trug, mit dem ich normalerweise ganz automatisch wie ein Kerl aussehe. Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Erlebnis stehen soll. Will ich ein Mann sein? Eigentlich verneine ich das immer noch. Will ich eine gewisse männliche Ästhetik nach außen hin verkörpern und dementsprechend wahrgenommen werden, wenn ich das gerade möchte? Das kann ich auf jeden Fall bejahen. Verwirrt mich das alles ungemein? Absolut. Sehen mich Leute verwirrt oder urteilend an, wenn sie meine eher maskuline Kleidung und mein männliches Auftreten sehen – und dann dazu meine weibliche Pieps-Stimme hören? Ja, und das belastet mich inzwischen jedes Mal, wenn ich das Haus verlasse.

Das soll es als grober Überblick über meine bisherige Findungsphase zum Thema Geschlechtsidentität gewesen sein. Habt ihr Fragen oder eigene Erfahrungen, Anregungen oder spezielle Themen, über die ich schreiben sollte? Lasst doch einen Kommentar da, ich würde mich sehr freuen.